SPORTHALLE

Krauchenwies

Im Jahr 2010 fasste die Gemeinde Krauchenwies den Beschluss zum Bau einer neuen Sporthalle. Aufgrund der relativ zentralen und zugleich optimalen infrastrukturellen Lage der alten Halle aus den frühen 1970er-Jahren sollte der Neubau die alte Halle an gleicher Stelle ersetzen.

 

In enger Abstimmung mit der benachbarten Schule und den örtlichen Vereinen definierte man den Wunsch nach einer deutlich größeren Halle, sowohl im Hinblick auf die Spielfeldgröße sowie auch die Anzahl der Nebenräume betreffend. Die Grundfläche und Baumasse der neuen Halle sollte sich im Vergleich zur alten Halle demnach in etwa verdoppeln. Die Aufgabe bezüglich Realisierung der Barrierefreiheit wurde den Planern ebenso gestellt wie übergeordnet die Einhaltung des eng gesteckten Kostenziels.

 

Im Hinblick auf den Kostenrahmen galt es für die Planer zunächst sicherzustellen, durch die Platzierung der neuen, deutlich größeren Halle keine grundsätzliche und aufwendige Neuordnung des Quartiers bestehend aus Parkplätzen, Schulhof und Sportplatz notwendig zu machen. Durch eine abgesenkte Höhenplatzierung der neuen Halle wurde die Topographie des leichten Hanggrundstücks genutzt um beide Geschosse ohne die Notwendigkeit eines Aufzuges barrierefrei erschließen zu können.

Sportbereich und Nebenräume wurden sichtbar baulich getrennt, um so der neuen Halle ein klar strukturiertes Gesicht zu geben. Die Organisation der Räume wurde individuell auf die Bedürfnisse der verschiedenen Nutzer abgestimmt. Mit vielen oberflächenfertigen Materialen präsentiert sich die Halle im Innern mit rauem Charme, ohne viel Kosmetik, dem Gestaltungswunsch der Planer und der Einhaltung des Kostenziels Rechnung tragend.


Geschaffen wurde demnach in harmonischer Zusammenarbeit zwischen Bauherr, Planern und Handwerkern ein Gebäude, welches sich als gelungenes Ergebnis eines jahrelangen Entwicklungsprozesses darstellt. 

 

 

Eckdaten:

 

Bruttorauminhalt: ca. 14.187 cbm

Bruttogrundfläche: ca. 1512 qm

Bruttogeschossfläche: ca. 3.023 qm

Gesamtnutzfläche: ca. 1799 qm

Gesamtbaukosten ohne Abbruch (KG 1-7): ca. 2,66 Mio. €

 

 

Chronologie:

 

Mai 2009:

Machbarkeitsstudie zur Erweiterung des Bestands und Prüfung Option Neubau.

 

Februar 2010:

Vorstellung Neubau-Planung und anschl. Weiterbeauftragung.

Dezember 2011:

Erteilung der Baugenehmigung.

 

April 2012:

Bewilligung von Fördergeldern.

Winter 2012:

Ausschreibung

März 2013:

Vergaben


Juli 2013:

Baubeginn


Herbst 2014:

Fertigstellung und Einweihung.